Prototyp I
Durchmesser: 99 cm
Material: wiederverwendete MDF-Platte
Bei diesem Prototypen bitte ich darum, die vorhandenen Bohrlöcher im Holz zu ignorieren – sie stammen von der alten Platte und gehören nicht zum endgültigen Design.
Der Zauber des Schattens
Auf dem oberen Bild erkennt man sehr gut, was diesem Ornament Leben einhaucht: Ein kleiner Abstand zwischen Wand und Lotus ist entscheidend, damit sich ein feiner Schatten dahinter bilden kann. Erst dieses subtile Spiel aus Licht und Dunkelheit lässt den Lotus of Life zu einem lebendigen, dynamischen Objekt werden.
Form & Harmonie
Die gewählte Strebenbreite empfinde ich in dieser Ausführung als ausgewogen und harmonisch. Sie verleiht dem Ornament eine klare Struktur, ohne die Leichtigkeit der Form zu verlieren.
Ergänzung: Blume des Lebens im Zentrum
Eine schöne Möglichkeit der Veredelung besteht darin, im Zentrum des Ornaments eine kleine Blume des Lebens (ca. 8 cm) anzubringen. Dadurch wird der symbolische Charakter des Werkstücks zusätzlich verstärkt: Der äußere Lotus umrahmt die innere kosmische Struktur und schafft ein kraftvolles, ästhetisch rundes Gesamtbild.
Nachhaltigkeit & Weiterverwendung
Auch die beim Ausfräsen entstehenden Abschnittsteile sind fast zu schade, um sie zu entsorgen. Eine sinnvolle Variante wäre, eine runde Birkenholz-Grundplatte anzufertigen, auf die man diese Elemente anschließend aufleimt. Das Verleimen selbst ist unkompliziert; das Nummerieren und Schleifen der Einzelstücke benötigt jedoch etwas Geduld. Auf Wunsch kann die Oberfläche danach geölt werden.
Kleinere Variante
Die letzten beiden Bilder zeigen eine kleinere Version des Lotus of Life mit 39 cm Durchmesser – einmal einzeln, einmal doppelt ausgeführt. Das doppelte Ornament wirkt sehr spannend und ästhetisch, und ja: Es bedeutet doppelte Arbeit. Betrachtet man jedoch das erste Bild des großen Prototyps, sieht man, dass der entstehende Schatten fast denselben Effekt erzeugt wie die doppelte Ausführung selbst. Das Spiel aus Licht und Form schafft also bereits eine ähnliche Tiefe – ganz ohne tatsächliche Verdoppelung.











